Weisendorf hilft

„Weisendorf hilft“ will sich weiterentwickeln

„Weisendorf hilft“  will sich weiterentwickeln

 

 

Das Orga-Team der Flüchtlingshilfe in Weisendorf steht vor einer neuen Herausforderung.

Seit August 2015, als die Flüchtlingswelle vor allem aus dem Irak und Syrien auch die Marktgemeinde erreicht hat, war die Bereitschaft groß, mit Geld- und Sachspenden helfen zu wollen. Die Flüchtlingsinitiative hat u.a. Geldspenden gesammelt und ist mit den Spenden sorgsam umgegangen. Es wurden aus Sicht der Helferinnen und Helfer insbesondere die Kinder unterstützt, Schulmittel und Kleidung angeschafft. Die Helfer haben notwendige Fahrten zu Ämtern und Ärzten überwiegend mit ihren Privatautos geregelt. Taxifahrten z.B. wurden nur in äußerten medizinischen Notfällen vom Spendenkonto bezahlt. Internetzugangskosten wurden in Weisendorf von den Geflüchteten selbst bezahlt.

Anwaltskosten haben die Geflüchteten ebenfalls selber getragen.

Nun ist festzustellen, dass mittlerweile ca. die Hälfte der Geflüchteten die Marktgemeinde wieder verlassen hat. Ein vom LRA angemietetes Mehrfamilienhaus ist auch schon wieder anderweitig vermietet worden, die drei Wohnungen sind wieder auf dem freien Wohnungsmarkt. Spendengelder sind aktuell ausreichend vorhanden, um die künftigen Ausgaben zu begleichen.

Nun stellt sich die Frage, was ist mit dem Guthaben der Flüchtlingshilfe Weisendorf auf dem Konto der Kath.Kirchenstiftung sinnvollerweise zu tun ? Wenn der Name „Weisendorf hilft“ im Wortsinne zu verstehen ist, dürfen dann Teile der Spenden für die Unterstützung weiterer Familien in Not verwendet werden ?

Unsere Helferinnen und Helfer sagen JA, das ist eine gute Sache !

Vorschlag des Orga-Teams: 30 % der Geldspenden für lokale Familien in Not verwenden. Falls Spender, die für die Flüchtlingshilfe gespendet haben, damit nicht einverstanden sind, können sie sich gern melden, die Flüchtlingshilfe steht gern für Auskünfte zur Verfügung.

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